NaturFreunde Emmendingen e.V.

Bergsport

Wir bieten Hochgebirgswanderungen, Klettersteige sowie Kletter- und Hochtouren an – genau das Richtige für alle, die etwas höher hinauf möchten.

Termine

Oktober–Dezember 2017

Bilder / Berichte


Klettersteig am Gantrisch (2.175m) in der Schweiz

Der Klettersteig am Gantrisch wurde im Jahr 2007 erbaut und erfreut sich seither sehr großer Beliebtheit. Bei ein paar wenigen Regentropfen starteten wir vom Parkplatz auf dem von vielen Wandern begangenen Zustieg zum Kletttersteig. Dabei lichteten sich bei tollen Bergpanorama über die Schweizer Alpen auch die Wolken, sodass wir den restlichen Tag bei schönstem Wetter verbrachten. Der Klettersteig selbst ist im Schwierigkeitsgrad D (schwer) und somit nur von geübten Alpinisten zu begehen. Steil, senkrecht und teilweise überhängend führte er uns durch kompakten Fels auf einen Gipfel mit berauschender Aussicht. Nach einer ausgedehnten Pause mit Stärkung und „Sonne tanken“ traten wir den Rückweg über den Wanderweg, vorbei an einem Berg-Kiosk, an.


Klettersteig auf die Sulzfluh (2.818m) im Rätikon

Auf dieser Zweitagestour sind wir von St. Antönien (CH) in Richtung Sulzfluh, einem der schönsten Berge des Rätikons, gestartet. Nach einem aussichtsreichen Zustieg erreichten wir den Einstieg bei 2.360m. Von dort ging es im anspruchsvollen Klettersteig (Schwierigkeitsgrad D) über Eisenleitern, Klammern und einer Seilbrücke in Richtung Sulzfluh-Gipfelkreuz. Bei 2817m endete der Klettersteig und ging in einen Wanderpfad zum Gipfel der Sulzfluh (2.818m) über. Nach einer kurzen Pause und Stärkung folgte der Abstieg zur Lindauer Hütte. Am nächsten Tag sind wir früh auf den Rückweg nach St. Antönien gestartet. Hier konnten wir noch den tollen Gauablick-Klettersteig (Schwierigkeitsgrad C, Einstieg bei 2.360m, Ende auf 2.817m) erklettern, der unter anderem durch ein Höhlensystem führt.


Frauentour zur Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen

Von der Talstation der Hochgratbahn ging es zunächst dem Weißbach entlang, dann vorbei an der Rindalpe steil zur Gündlesscharte hinauf. Hier erreichten wir den „Luftigen Grat“, der uns zu den schönsten Aussichtspunkten des Naturparks führte. Rindalphorn und Hochgrat heißen die beiden Gipfel, über die wir auf einem schmalen, ausgesetzten Steig zum Staufnerhaus gelangen. Am nächsten Tag stiegen wir über Seelekopf, Eineguntkopf und Falkenköpfle zum Hochhäderich und hinunter zur Hörmoos. Vorbei an den Baumveteranen von Steibis, einer Vielzahl sehenswerter, uralter Bäume, die den Alpweiden einen parkähnlichen Charakter verleihen, erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt an der Talstation. (Bärbel Nübling)


Klettersteig am Jägihorn (3.206 m) im Wallis (CH)

Ein grandioser alpiner Klettersteig über 3.000 m hoch vor einer großen Kulisse. Die Mischabelgruppe mit den höchsten Bergen der Schweiz gegenüber und vor uns die aufragenden Flanken der 4.000er Weissmies und Lagginhorn sowie das Fletschhorn. So verheißungsvoll klang die Ankündigung in der Ausschreibung. Die Erwartungshaltung wurde mehr als gestillt!
Wir kletterten begeistert über den tollen Routenverlauf 550 Höhenmeter durch zwei vertikale Wände mit besten Griffen auf einem der schönsten Klettersteige der Schweiz. Dabei ist er auch noch der Höchste in den Westalpen. Das Drahtseil wurde größtenteils nur als Führungsseil zum Einhängen der Karabiner benutzt.
Der Steig ist den natürlichen Felsformationen bestens angepasst, so dass wir fast ausschließlich mit den Händen an den Griffen der Felsen kletterten. Der Clou des Klettersteigs ist die legendäre Seilbrücke zwischen zwei Pfeilern. 70 m weit gespannt ist diese Brücke mit einer Sicht direkt in den Abgrund von ca. 200 m Tiefe. Gottfried hat am Einweihungstag dieser Brücke als einer der Ersten den Mut aufgebracht und hat traumwandlerisch diese Passage überwunden. Nach 4 Stunden schönster Kletterei bei bestem Wetter konnten wir auf dem Gipfel in 3.206 m das herrliche Panorama genießen.
Der Abstiegsweg über steile Geröllhalden mit einigen Schneeresten forderte noch einmal unsere gesamte Konzentration. Einige waren danach noch so in Hochstimmung, dass Sie mit einem Trolli hinab nach Saas Grund gesaust sind. (Meinrad Wehrle)


Kletterkurs für Anfänger und „Wiederholungstäter“


Kombinierte Hochtour zum Tête du Couvercle (F)


Bergtour zum Großen Widderstein


Tourenwoche im Piemont (I)


Frauentour zu den 4.000ern des Wallis (CH)

Von Saas Almagell zur Weissmieshütte (2.726m)

Die Walliser 4.000er faszinieren uns immer wieder. So wanderten wir von Saas Almagell zur Almageller Alp und weiter zur Almageller Hütte (2.894m). Oberhalb des Saastals ging es vorbei am Grundberg über Kreuzboden und zur Weissmieshütte. Ein Aufstieg zur Hohsaas (3.200m), von wo wir einen herrlichen Blick auf die umliegenden 4.000er hatten.


Hochtour zum Strahlegghorn (CH)


Klettersteige im Wallis (CH)


Tourenwoche im Rosengarten in den Dolomiten (I)


Bergtour zum Schilthorn (CH)


Hochgebirgswanderung zum Roc d’Orzival (CH)


Biwakwanderung im Entlebuch (CH)


Tourenwoche in den Abruzzen (I)

Die Tourenwoche 2008 führte uns im September in den Süden Italiens, in die Abruzzen. Dort wo Wolf und Bär noch zu Hause sind, erreicht der 1.400 km lange Apennin seinen höchsten Abschnitt. Die Woche war ausgefüllt mit wunderschönen, einsamen Wanderungen durch wilde Schluchten und über schmale Grate. In der Biwakschachtel auf dem höchsten Gipfel der Maiella, dem Monte Amaro (2.793 m), erlebten wir eine eisige Nacht bei Sturm und Schnee.

Doch auch die romantischen Bergdörfer am Campo Imperatore, die die Hektik unserer Zeit vollkommen vergessen lassen und die vielen Sehenswürdigkeiten aus römischer und frühchristlicher Zeit haben uns begeistert. Ganz besonders lecker waren die lokalen Spezialitäten aus Küche und Keller. (Wolfgang Hauk)