NaturFreunde Emmendingen e.V.

Wintersport

Langlaufen, Skiwandern, Schneeschuh- und Skitourengehen kann ein romantischer und naturnaher Genuss, aber auch ein rassiger und harter Sport sein. Kommt doch einfach mit und erfahrt es selbst!

Bitte beachten: kurzfristige Termine oder wetterbedingte Änderungen sind jederzeit möglich!

Termine

Oktober–Dezember 2017

Bilder / Berichte


Zweitägige Schneehschuhtour am Turmsteig

Traumhafte Schneebedingungen herrschten im Präger Gletscherkessel des Hochschwarzwaldes. Unsere Tour war geprägt von der Einsamkeit in einer unberührten Winterlandschaft mit 30 bis 40 cm Neuschnee, der sich auf der Tour am ersten Tag mit ca. 15 km Länge als sehr kräftezehrend erwies. Doch der tief verschneite Winterwald verzauberte die Anstrengungen dieses Tages in ein glückseliges, meditatives Gehen im Gleichklang mit der umgebenden Stille.
Vom Busbahnhof in Todtnau fuhren wir mit dem Linienbus über Schlechtnau, Gschwend und Präg zum Weissenbachsattel bei Herrenschwand. Hier zogen wir unsere Schneeschuhe an, um dann gleich in knapp 50 cm hohem Neuschnee fast versinkend über eine tief verschneite Weide in den Wald zum Turmsteig einzustiegen. Das erste Ziel war der Hochkopfturm, der sich uns hochwinterlich präsentierte; hier wurde eine kleine Rast eingelegt. Weiter ging es über Hohe Zinken und Blößling (1.330 m) zur Wacht und über das Hofeck zum Berggasthaus „Präger Böden“ (1.050 m). Hier wurden wir herzlich vom Inhaber Herrn Böhm per Handschlag begrüßt. Er gratulierte uns zu dieser Leistung unter diesen Bedingungen. Insgesamt sind wir in 7 Stunden 15 km gelaufen mit drei kurzen Rastzeiten.
Der Aufenthalt im Bergasthaus „Präger Böden“ wurde uns mit einem guten dreigängigen Menü von einem netten Wirtepaar, das sich gerne zu uns gesellte, versüßt. Über die Freude, die Anstrengungen des Tages hinter uns gelassen zu haben, saßen wir noch eine Weile zusammen, um dann in unseren verdienten Schlaf zu fallen.
In der Nacht hat es dann nochmal 10 cm neuen Pulverschnee gegeben. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es weiter über den Belchenblick und Gisiboden, wo uns der Hochnebel die Orientierung erschwerte, weiter über das Köpfle und auf schmalen Pfaden zum Hasenhornturm, der uns ob der winterlichen Pracht ein Lächeln auf unsere Gesichter zeichnete. Der Abstieg zum Hasenhorn war kurz, unsere Tour aber noch nicht beendet. Das Berggasthaus „Hasenhorn“ hatte geschlossen und der Coaster mit Sessellift ebenso. Der Abstieg nach Todtnau über den schmalen Zauberweg wurde zu einem würdigen Abschluss eines tief einprägsamen Wochenendes mit nachhaltigen Erinnerungen. Insgesamt waren wir an diesem Tag 4 Stunden auf Schneeschuhen unterwegs. Abschließend verwöhnten wir uns noch selber in einem Cafe gegenüber der Kirche an einer reichhaltigen Kuchentheke.
Die Heimfahrt erlebten wir staunend wie auch fast unwirklich. Gerade waren wir noch in tiefst verschneiter, unberührter Natur unterwegs, präsentierte sich nun das tiefer gelegene Dreisamtal als eine grüne Oase, die für uns fast wirklichkeitsfremd erschien. (Meinrad Wehrle)


Schneehschuhtour im Bregenzer Wald


Winterwanderung im Schwarzwald


Wochenende in Davos (CH)


Bezirkswintertreffen in Breitnau


Schneeschuhtour im Berner Oberland (CH)


Wochenende in Davos (CH)


Schneehschuhtour im Schweizer Jura (CH)


Langlauftour Schonach – Belchen

Der Winter 2005 / 06 verwöhnte uns endlich mit Schnee satt. Von Mitte November lag am Feldberg eine durchgehende Schneedecke bis Mitte April. Die kaum noch gekannten Schneehöhen von bis zu 4 Meter erlaubten auch in mittleren Lagen wieder ausgedehnte Touren.

Eine der schönsten Touren führte uns am 22. Januar 2006 in das Gebiet um Furtwangen und Schonach im mittleren Schwarzwald. Mit dem Bus ging es über Waldkirch auf das Neueck. Nach gut 1,5 Std. sind wir ausgeruht dort angekommen. Die Bewölkung lichtete sich und gab die Sicht auf die frisch verschneite Landschaft frei. Unser Weg führte auf dem Fernskiwanderweg in Richtung Brend. Obwohl die Spur noch nicht frisch präpariert war, sind wir gut vorangekommen. Am Brend angekommen, genossen wir die schöne Aussicht. Zum zweiten Frühstück genehmigten wir uns auf dem Naturfreundehaus unsere traditionelle Leberspätzlesuppe.

Auf der nun frisch präparierten Spur ging es weiter zur Donauquelle an der Martinskapelle. Hier begann die schöne Abfahrt ins obere Elztal. Wir wechselten auf die Farnbergloipe der Gemeinden Schonach und Schönwald. Einen freien Wiesenhang nutzten wir zum „Training“. Alle zusammen übten das Abfahren im freien Gelände. Einige von uns versuchten sich auch in derTelemarktechnik. Diese Versuche endeten jedoch meist in wilden Pirouetten im aufstiebenden Pulverschnee und führten zu einigem Gelächter und Freude bei allen Skiwanderern. Durch das Weissenbachtal führte uns die Tour weiter zum NF – Haus Küferhäusle. Im gut besuchten Bauernstüble genossen wir ein zünftiges Vesper.

Der Weiterweg führte uns nach wenigen Metern am abgebrannten Reinertonishof vorbei. Der bekannte und beliebte Museumsbauernhof wurde in der Nacht zuvor durch Brandstiftung völlig zerstört. Fassungslos und schockiert standen wir vor den noch rauchenden Trümmern. Nachdenklich machten wir uns auf den Weiterweg am Hochmoor des Blindensees vorbei zum Endpunkt der Tour auf der Wilhelmshöhe. Während der Heimfahrt mit Bus und Elztalbahn ließen wir die eindrucksvolle Tour nochmal Revue passieren und planten bereits die nächsten gemeinsamen Touren im noch langen Winter 2006 ! (Thomas Berger)