NaturFreunde Emmendingen e.V.

Bergsport

Wir bieten Hochgebirgswanderungen, Klettersteige sowie Kletter- und Hochtouren an – genau das Richtige für alle, die etwas höher hinauf möchten.

Termine

Veranstaltungen im Dezember 2018–Februar 2019

  • In diesem Zeitraum sind keine Veranstaltungen geplant.

Bilder / Berichte


Bergtour zum Großen Lohner (3049 m)

Der Große Lohner ist ein selbstständiges Gebirgsmassiv mit 3 Gipfeln in den Berner Alpen. Es besteht fast ausschließlich aus sehr brüchigem Kalkgestein. Bei dieser Bergtour in der Schweiz waren wir in kleiner Gruppe unterwegs. Das Gebirgsmassiv erfordert Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Viele Stellen mussten erklettert werden und auch auf dem Grad war stets höchste Konzentration gefordert. Selbstverständlich spielte die Sicherheit der Kameraden wie immer eine große Rolle, sodass wir uns bergauf und bergab am langen Seil gegenseitig absicherten.


Durchquerung des Sarek Nationalpark in Lappland (Schweden)

Dieser Nationalpark besteht aus unberührter Natur, die kaum vom Menschen verändert wurde und gilt als die letzte „Wildnis“ Europas. Hier findet man die größte Konzentration an Gletschern und die beeindruckendsten Felsmassive Schwedens. Der Park ist u.a. bekannt für sein wechselhaftes Wetter. Die Durchquerung war eine Herausforderung für jeden Trekker und verlangte eine sehr intensive Vorbereitung, die von den Teilnehmern bei vorherigen Treffen gemeinsam ausgearbeitet wurden. Wechselhaftes Wetter, wilde Bachberquerungen und wegloses Gelände verlangte uns viel ab – aber die vom Menschen unberührte Natur, einmalige Aussichten und beeindruckende Fluss- und Seenlandschaft waren alle Mühen wert.


Frauentour zum Niederhorn (1950 m)

Hoch über dem Thunersee liegt das Niederhorn, von dessen Gipfel sich ein herrliches Panorama auf das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau sowie die Blümlisalpgruppe bietet. Wir starteten in Beatenberg (1130 m) und wanderten über Grön, durch das idyllische Justustal hinauf zum Gemmenalphorn (2061 m). Hier oben erwarteten uns Gemsen und Steinböcke. Eine Gratwanderung führte uns hinunter zum Aussichtsberg Niederhorn (1950 m). Im Bergrestaurant haben wir dann übernachtet. Der Abstieg erfolgte über Haberelegi nach Beatenberg.


Hochtour zur Weissmies (4017 m) mit Überschreitung

Im August waren vier Bergsteiger der Naturfreunde Emmendingen der Rekordhitze im Tal entronnen. Um 4:45 Uhr, bei kühlen 3° C, wurden die Rucksäcke geschultert und zum Zwischbergenpass aufgestiegen. Bei einsetzendem Sonnenaufgang wurde hier sogleich auf den herrlichen Blockgrat gewechselt. 900 HM, ca. 1,3 km überwiegend im 2. Klettergrad wurde zur feinsten Plaisierkletterei. Der Grat wollte fast nicht enden…
Am Vorgipfel wurde dann das Seil und die Steigeisen ausgepackt um über den ausgesetzten Firngrat zum Hauptgipfel zu gelangen. Große Freude herrschte insbesondere bei zwei der Teilnehmer. War es doch Ihre erste Tour auf einen 4000er in den Alpen. Nach einer ausgiebigen Rast ging man zügig dem Abstieg entgegen. Durch sehr zerklüftete Spaltenzonen und teils abgebrochenen Wegspuren wurde die Aufmerksamkeit der Teilnehmer durch Frontzacken und Pickeleinsatz noch einmal etwas gefordert.


Bergtour zum Großen Widderstein (2536 m)

Der Große Widderstein ist eine weithin sichtbare, formschöne Berggestalt, die das Kleinwalsertal beherrscht. Er ist einer der lohnendsten Gipfel der Allgäuer Alpen und bietet eine super Fernsicht, vor allem auf die nahen Lechtaler Alpen.


Klettersteig-Wochenende im Tannheimer Tal

Bei dieser Tour ins Grenzgebiet um Sonthofen / Reutte / Tirol waren Frühaufsteher gefragt. Das Tagesziel lag im Tannheimer Tal (A). Am Vilsalpsee wurde geparkt und danach auf unschwierigen Wegen zum Traualpsee aufgestiegen. Dort erblickte man schon den Ausgangspunkt des Tages, die Landsberger Hütte.
Von dort waren es nur wenige Minuten bis zum Einstieg zum Klettersteig „LACHENSPITZE“ (2125 m). Doch just 300m vor dem Einstieg trotzte der Regen dem Wetterbericht. Zunächst zogen wir uns deshalb in die Landsberger Hütte zurück. Drohende dunkle Wolken, begleitet von böigen Winden aus dem Westen mahnten uns, nicht in den Steig einzusteigen. Kurzum wurde eine Umrundung auf hochalpinen Pfaden in Angriff genommen – eine durchaus lohnenswerte Alternative. Danach wurde wieder zum Vilsalpsee abgestiegen und mit dem Auto 15 Minuten via Haldensee nach Nesselwängle gefahren. Um 18:00 Uhr waren alle ersichtlich froh, einen langen Tag Revue passieren zu lassen.

Am nächsten Tag brachen wir zum Klettersteig „KÖLLENSPITZE“ (2238 m) auf. Dieser schwierige alpine Steig – Kletterlänge 730m bei fast 600 HM – forderte alle sehr. Die „D“ – Stellen waren oft sehr lang und forderten sowohl permanente Aufmerksamkeit als auch die Armmuskelatur immens. Der Respekt der Teilnehmer vor einem großartig angelegten schweren Steig, bei dem das Kletterkönnen im Vordergrund stand, legte sich erst ein wenig beim verdienten Holunderschorle auf der Hüttenterrasse des Gimpelhauses.


Klettersteig am Gantrisch (2.175m) in der Schweiz

Der Klettersteig am Gantrisch wurde im Jahr 2007 erbaut und erfreut sich seither sehr großer Beliebtheit. Bei ein paar wenigen Regentropfen starteten wir vom Parkplatz auf dem von vielen Wandern begangenen Zustieg zum Kletttersteig. Dabei lichteten sich bei tollen Bergpanorama über die Schweizer Alpen auch die Wolken, sodass wir den restlichen Tag bei schönstem Wetter verbrachten. Der Klettersteig selbst ist im Schwierigkeitsgrad D (schwer) und somit nur von geübten Alpinisten zu begehen. Steil, senkrecht und teilweise überhängend führte er uns durch kompakten Fels auf einen Gipfel mit berauschender Aussicht. Nach einer ausgedehnten Pause mit Stärkung und „Sonne tanken“ traten wir den Rückweg über den Wanderweg, vorbei an einem Berg-Kiosk, an.


Klettersteig auf die Sulzfluh (2.818m) im Rätikon

Auf dieser Zweitagestour sind wir von St. Antönien (CH) in Richtung Sulzfluh, einem der schönsten Berge des Rätikons, gestartet. Nach einem aussichtsreichen Zustieg erreichten wir den Einstieg bei 2.360m. Von dort ging es im anspruchsvollen Klettersteig (Schwierigkeitsgrad D) über Eisenleitern, Klammern und einer Seilbrücke in Richtung Sulzfluh-Gipfelkreuz. Bei 2817m endete der Klettersteig und ging in einen Wanderpfad zum Gipfel der Sulzfluh (2.818m) über. Nach einer kurzen Pause und Stärkung folgte der Abstieg zur Lindauer Hütte. Am nächsten Tag sind wir früh auf den Rückweg nach St. Antönien gestartet. Hier konnten wir noch den tollen Gauablick-Klettersteig (Schwierigkeitsgrad C, Einstieg bei 2.360m, Ende auf 2.817m) erklettern, der unter anderem durch ein Höhlensystem führt.


Frauentour zur Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen

Von der Talstation der Hochgratbahn ging es zunächst dem Weißbach entlang, dann vorbei an der Rindalpe steil zur Gündlesscharte hinauf. Hier erreichten wir den „Luftigen Grat“, der uns zu den schönsten Aussichtspunkten des Naturparks führte. Rindalphorn und Hochgrat heißen die beiden Gipfel, über die wir auf einem schmalen, ausgesetzten Steig zum Staufnerhaus gelangen. Am nächsten Tag stiegen wir über Seelekopf, Eineguntkopf und Falkenköpfle zum Hochhäderich und hinunter zur Hörmoos. Vorbei an den Baumveteranen von Steibis, einer Vielzahl sehenswerter, uralter Bäume, die den Alpweiden einen parkähnlichen Charakter verleihen, erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt an der Talstation. (Bärbel Nübling)


Klettersteig am Jägihorn (3.206 m) im Wallis (CH)

Ein grandioser alpiner Klettersteig über 3.000 m hoch vor einer großen Kulisse. Die Mischabelgruppe mit den höchsten Bergen der Schweiz gegenüber und vor uns die aufragenden Flanken der 4.000er Weissmies und Lagginhorn sowie das Fletschhorn. So verheißungsvoll klang die Ankündigung in der Ausschreibung. Die Erwartungshaltung wurde mehr als gestillt!
Wir kletterten begeistert über den tollen Routenverlauf 550 Höhenmeter durch zwei vertikale Wände mit besten Griffen auf einem der schönsten Klettersteige der Schweiz. Dabei ist er auch noch der Höchste in den Westalpen. Das Drahtseil wurde größtenteils nur als Führungsseil zum Einhängen der Karabiner benutzt.
Der Steig ist den natürlichen Felsformationen bestens angepasst, so dass wir fast ausschließlich mit den Händen an den Griffen der Felsen kletterten. Der Clou des Klettersteigs ist die legendäre Seilbrücke zwischen zwei Pfeilern. 70 m weit gespannt ist diese Brücke mit einer Sicht direkt in den Abgrund von ca. 200 m Tiefe. Gottfried hat am Einweihungstag dieser Brücke als einer der Ersten den Mut aufgebracht und hat traumwandlerisch diese Passage überwunden. Nach 4 Stunden schönster Kletterei bei bestem Wetter konnten wir auf dem Gipfel in 3.206 m das herrliche Panorama genießen.
Der Abstiegsweg über steile Geröllhalden mit einigen Schneeresten forderte noch einmal unsere gesamte Konzentration. Einige waren danach noch so in Hochstimmung, dass Sie mit einem Trolli hinab nach Saas Grund gesaust sind. (Meinrad Wehrle)


Kletterkurs für Anfänger und „Wiederholungstäter“


Kombinierte Hochtour zum Tête du Couvercle (F)


Bergtour zum Großen Widderstein


Tourenwoche im Piemont (I)


Frauentour zu den 4.000ern des Wallis (CH)

Von Saas Almagell zur Weissmieshütte (2.726m)

Die Walliser 4.000er faszinieren uns immer wieder. So wanderten wir von Saas Almagell zur Almageller Alp und weiter zur Almageller Hütte (2.894m). Oberhalb des Saastals ging es vorbei am Grundberg über Kreuzboden und zur Weissmieshütte. Ein Aufstieg zur Hohsaas (3.200m), von wo wir einen herrlichen Blick auf die umliegenden 4.000er hatten.


Hochtour zum Strahlegghorn (CH)


Klettersteige im Wallis (CH)


Tourenwoche im Rosengarten in den Dolomiten (I)


Bergtour zum Schilthorn (CH)


Hochgebirgswanderung zum Roc d’Orzival (CH)


Biwakwanderung im Entlebuch (CH)


Tourenwoche in den Abruzzen (I)

Die Tourenwoche 2008 führte uns im September in den Süden Italiens, in die Abruzzen. Dort wo Wolf und Bär noch zu Hause sind, erreicht der 1.400 km lange Apennin seinen höchsten Abschnitt. Die Woche war ausgefüllt mit wunderschönen, einsamen Wanderungen durch wilde Schluchten und über schmale Grate. In der Biwakschachtel auf dem höchsten Gipfel der Maiella, dem Monte Amaro (2.793 m), erlebten wir eine eisige Nacht bei Sturm und Schnee.

Doch auch die romantischen Bergdörfer am Campo Imperatore, die die Hektik unserer Zeit vollkommen vergessen lassen und die vielen Sehenswürdigkeiten aus römischer und frühchristlicher Zeit haben uns begeistert. Ganz besonders lecker waren die lokalen Spezialitäten aus Küche und Keller. (Wolfgang Hauk)