NaturFreunde Emmendingen e.V.

Fahrradtouren

Unsere Ein- und Mehrtagestouren führen uns in die heimischen Gefilde, aber auch in unsere Nachbarländer. Bei unseren Touren stehen immer das Naturerlebnis und der Spaß im Vordergrund.

Termine

Apr
15
Sa
Radtour am vorderen Kaiserstuhl
Apr 15 ganztägig
Unsere Tour führt uns durch die Weinberge und Rebanlagen zwischen Riegel und Wasenweiler, ca. 75 km, 750 hm. Info und Anmeldung bei Thomas Berger
Mai
7
So
MTB-Technik-Training mit anschließender Ausfahrt
Mai 7 ganztägig

10:30 Neumattenhalle Mundingen, Übungen zur Fahrtechnik mit anschließender Ausfahrt in die Umgebung.

Info und Anmeldung bei Klaus Bruder

Mai
14
So
Radtour in die Ortenau
Mai 14 ganztägig

Wir nehmen den Zug bis Friesenheim. Mit dem Rad fahren wir vom Bahnhof Friesenheim über die Autobahn Richtung Meißenheim, wo wir uns nördlich halten bis nach Willstätt. Wir fahren durch weite Riedlandschaften und an schönen Fachwerkhäusern vorbei. Eine ebenso interessante, wie abwechslungsreiche Strecke führt uns zurück an den Bahnhof nach Friesenheim. 70 km, max. 15 TN.

Info und Anmeldung bei Monika König und Martin Kretzmaier

Mai
26
Fr
Radtour Romantische Straße
Mai 26 – Mai 30 ganztägig

Ziel der Radtour ist der erste Teil der Romantischen Straße von Würzburg nach Donauwörth mit ca. 284 km, max. 8 TN. Wir fahren mit der Bahn am 1. Tag mit Fahrrad und Gepäck von Emmendingen nach Würzburg. Nach einer Besichtigungstour in Würzburg werden wir anschließend bereits ein erstes kurzes Teilstück (ca. 20 km) weiterfahren. Am nächsten Morgen erfolgt die Route über Wertheim entlang dem Taubertal durch romantische Dörfer und mittelalterliche Städte bis nach Weikersheim. Ab Rothenburg ob der Tauber geht es über die Frankenhöhe mit immer wieder leichten Steigungen über Feuchtwangen, Dinkelsbühl bis in das Nördlinger Ries und dann ins Tal der Wörnitz. Von dort ist es noch ein kurzer Weg bis Donauwörth, von wo aus wir anschließend mit dem Zug zurück nach Emmendingen fahren. Die Route verläuft auf kleinen, ruhigen und asphaltierten Landstraßen und Radwegen. Übernachtungen in Fahrradhotels.

Nähere Informationen und Ausschreibung nach Anmeldung bis 28.02. bei Gottfried Schnepf

Sep
17
So
Radtour durch die Weinberge der Ortenau
Sep 17 ganztägig

Unsere Tour führt uns ab und bis Offenburg durch die Reben der Ortenau. Bekannte Weinorte wie Durbach, Kappelrodeck und Sasbachwalden liegen an unserem Weg, ca. 75 km 850 Hm, max. 10 TN, An- und Rückfahrt bis Offenburg mit der Bahn.

Info und Anmeldung bei Thomas Berger



Bilder / Berichte

Frauenradtour durchs Markgräflerland in den Schweizer Jura

Auf dieser dreitägigen Frauen-Fahrradtour starteten wir in Müllheim, überquerten den Rhein in Richtung Ottmarsheim und fuhren auf dem „Eurovelo 6“ – Radweg nach Mulhouse (F), dann am Rhein–Rhone-Kanal entlang nach Dannemarie (F). Durch das Largue-Tal ging es weiter über Pfetterhouse, Porrentruy (CH) nach La Barache (CH). Durch den Schweizer Jura fuhren wir nach Basel. Über den Isteiner Klotz erreichten wir die badische Weinstraße. Auf ihr fuhren wir über Schliengen zum Ausgangspunkt nach Müllheim.


Mit dem Rad rund um den Kaiserstuhl

Auf dieser gemütlichen Radtour für alt und jung umrundeten wir gemeinsam den schönen Kaiserstuhl. Ohne größere Steigungen legten wir dabei insgesamt rund 60 km zwischen Rhein und Reben zurück. Nach einer kleine Stärkung in einem Kaffee in Breisach setzten wir unsere gemeinsame Fahrt mit Touren- und E-Bike fort.


Radtouren im Piemont (I)


Fahrradmarkt EM


Radtour „Donau – Baar – Schwarzwald“ an Pfingsten


Mit dem Fahrrad um den Bodensee – ein Bericht von der Frauentour

Ring……Ring……Ring……
„Hallo? Hier ist Eri. Grüß Dich, Monika!“ „Seid ihr zurück von Eurer Radtour? Erzähl mal, wie war es denn?“
„Es war super schön! Alles hat gut geklappt. Wir waren eine tolle Truppe von 10 Frauen, schade dass Du nicht mitkommen konntest. Wie du ja weißt, haben wir uns am 9. Oktober ganz früh morgens gut gelaunt am Bahnhof in Emmendingen getroffen, mit Rad, Helm und Gepäck für drei Tage. Der Zug kam und schnell mussten die 10 Räder verstaut werden.“
„Musstet ihr umsteigen?“
„Ja, in Offenburg, es war gar nicht so leicht, geschwind alle voll gepackten Räder durch die Unterführung zu schaffen.“
„Wo seid ihr losgefahren?“
„In Konstanz. Von dort aus ging es nach Stein am Rhein. Der Weg führte uns entlang des Sees, vorbei an Gemüsefeldern, in das schmucke Städtchen mit den bunt bemalten Häuserfassaden. Wir radelten weiter über die Höri nach Radolfzell.“
„Wo habt ihr übernachtet, und wie ging es weiter?“
„Im NaturFreundehaus Markelfingen. Am nächsten Morgen um 9:00 Uhr nach einem bombastischen Frühstück steuerten wir den Fährhafen Staad an und setzten über nach Meersburg. Der heutige Tag war zuerst windig und kalt, aber trocken. In Wasserburg kam dann die ersehnte Sonne zwischen den Wolken hervor. Nach einer wunderschönen Fahrt mit Blick auf den See und die untergehende Sonne erreichten wir unsere zweite Unterkunft in Bregenz.“
„Habt ihr noch Kraft gehabt abends was zu unternehmen?“
„Ja sicher, wir hatten in einem historischen Gasthaus in Bregenz eine sehr lustige Weinprobe.“
„Was habt ihr am dritten Tag erlebt?“
„Das Naturschutzgebiet Rheindelta, ein Hundertwassergebäude mit goldenen Kuppeln und bunten Mosaiken, die im Sonnenschein glänzten, riesige Obstplantagen, Reben, grüne Wiesen, blauer Himmel, blaues Wasser, weiße Segelboote darauf, herbstlich gefärbte Bäume und Wälder.“
„Das hört sich ja toll an!“
„Und weißt Du, was richtig schön war? Es gab keine Pannen, keine Stürze, nach 210 km geradelter Strecke saßen alle zufrieden und gesund im Zug nach Hause.“
(Erika Kroó & Monika König)


Mit dem Rad vom Schwarzwald ins Allgäu

Donaueschingen, am 11.06.2009, 9:30 Uhr:
Die Fahrräder stehen aufgereiht vor dem Bahnhof, eine bunte Truppe Emmendinger NaturFreunde steigt aus dem Zug, erwartungsvolles Stimmengewirr, letzte Inspektionen – stimmt der Reifendruck, hat der Sattel die richtige Höhe? – dann geht es endlich los. 12 NaturfreundInnen radeln durch den fürstlichen Park, das 250 Kilometer entfernte Ziel, das in 3 Tagen erreicht werden soll, heißt Oberstdorf im Allgäu! Ein Kleinbus begleitet den Tross, gesteuert von Thomas Berger; er transportiert das Gepäck, versorgt die Gruppe unterwegs, organisiert die Quartiere – das „Mädchen für alles“ eben.

1. Etappe:
Der Anstieg zum Fürstenberg ist eine erste Herausforderung. Ein Blick zurück nach Westen, überm Schwarzwald hängen schwarze Gewitterwolken, wir aber genießen bei angenehmen Temperaturen die Abfahrt über Tengen vorbei an den Hegaubergen zum Bodensee. In Markelfingen lädt das neu sanierte NaturFreundehaus mit seiner Sonnenterrasse ein zu Kaffee und Kuchen. Danach ist es nicht mehr weit zu unserem Tagesziel, dem NFH Wollmatinger Ried bei Konstanz.

2. Etappe:
Strahlender Sonnenschein sorgt für Hochstimmung, die Fähre bringt uns von Konstanz nach Meersburg, wir folgen jetzt dem Bodenseeradweg und biegen bei Kressbronn ins Tal der Argen ab. Hier lässt der Massentourismus nach, eine von Gletschern geformte Moränenlandschaft dominiert das Landschaftsbild und kleine Karseen säumen den Weg nach Wangen im Allgäu, dem Ziel unserer zweiten Etappe. Ein Spaziergang durch die sehenswerte Altstadt rundet den Tag ab.

3. Etappe:
Heute steht die Königsetappe auf dem Programm. Das fängt ganz harmlos an, wir rollen entspannt durch das parkähnliche Tal der Oberen Argen, später aber werden die Anstiege giftiger und die Abfahrten steiler. Häufiger wird das Rad jetzt mal geschoben, doch mit gegenseitiger Unterstützung erreichen wir nach einer langen Abfahrt bei Oberstaufen den Alpsee und ganz hinten, da wartet wieder das Begleitfahrzeug mit kühlen Getränken, einem zünftigen Vesper und frischem Obst auf uns. Der Iller entlang nach Oberstdorf, eine letzte Bergwertung noch, dann stehen wir vor dem Freibergseehaus, wo Freunde der OG Neustadt schon auf uns warten. Wir sind am Ziel! Traumhafte Lage hoch über Oberstdorf, warmherzige Wirtsleute und eine exzellente Küche. Das Freibergseehaus ist der rechte Ort für einen zünftigen Abschluss und anderntags, nach einer kleinen Wanderung zum Freibergsee, fällt der Abschied fast schon schwer….

Nach den positiven Erfahrungen dieser 4 Tage waren sich alle Teilnehmer einig: Eine mehrtägige Radtour sollte auch im nächsten Jahr wieder im Programm stehen. (Markus Senn)